Wer durch die Eisengasse schlendert und den Blick über das historische Kückeshaus schweifen lässt, spürt sofort, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Anhängsel der benachbarten Metropolen. Die Itter schlängelt sich charmant durch das Stadtgebiet und markiert den sanften Übergang von der rheinischen Tiefebene in das Bergische Land. Es ist diese kompakte, fast schon sternförmige Ausdehnung, die für eine enorme Siedlungsdichte sorgt und den Bewohnern ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit vermittelt. Hier trifft Industriegeschichte auf eine lebendige Fußgängerzone, die mit 2.400 Metern Länge zu den attraktivsten der Region gehört.
Ein Blick in die kommunalen Bücher offenbart eine erfreuliche Nachricht für alle, die langfristig planen. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von nur 459,61 € steht die Stadt finanziell auf einem soliden Fundament, besonders wenn man bedenkt, dass die Gesamtschulden von 25.305.006,00 € zu 100 % aus Investitionskrediten bestehen. Das bedeutet im Klartext: Das Geld ist nicht „verpufft“, sondern wurde gezielt in die Infrastruktur investiert, was die Lebensqualität nachhaltig sichert. Die Dynamik am Wohnungsmarkt ist spürbar; bei 3.038 Zuzügen gegenüber 2.817 Wegzügen verzeichnet die Gemeinde einen positiven Wanderungssaldo. Dieser Zuwachs unterstreicht die Attraktivität des Standorts, sorgt jedoch auch für einen konstanten Wettbewerb um begehrten Wohnraum und stabil hohe Mietpreise.
Wenn der Möbelwagen rollt, ist eine gute Planung Gold wert. Besonders in Gebieten wie Karnap oder im dichten Kern der Mitte kann es eng werden. Die historische Bausubstanz rund um die Reformationskirche verzeiht keine Parkfehler mit dem Lkw; hier sollten Sie unbedingt frühzeitig Halteverbotszonen beantragen. Ein strategischer Vorteil ist dagegen die hervorragende Anbindung über das Hildener Kreuz. Über die A3 und A46 ist Ihr neues Heim für überregionale Speditionen perfekt erreichbar. Achten Sie bei der Fahrt in den Norden jedoch auf die Giesenheide, wo sich durch das hohe Gewerbeaufkommen der Verkehr zu Stoßzeiten massiv stauen kann.
Ein Umzug in eine wachsende Stadt bringt oft versteckte Nebenkosten mit sich. Um das Budget für die neue Einrichtung zu schonen, lohnt es sich, die laufenden Fixkosten sofort unter die Lupe zu nehmen. Mögliche Kostensteigerungen bei kommunalen Abgaben oder Mieten lassen sich effektiv auffangen, indem man die Tarife für Strom und DSL vergleicht und so bares Geld spart.